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Reiseblog Sambia Simbabwe – Viktoriafälle

Mosi-oa-Tunya („der Rauch, der donnert“) – so bezeichnen die Einheimischen die Viktoriafälle. Dahinziehende Gischtwolken, ein donnerndes Rauschen und in Regenbogenfarben schillernde Sprühnebel begleiten Sie tatsächlich, wenn Sie den Fluss besuchen, der sich aus dem Nichts in eine tosende Sturzflut verwandelt, die 120 m vor Ihnen nach unten in die Tiefe fällt!

Der europäische Entdecker der Fälle, der Schotte David Livingstone, benannte die berühmtesten Wasserfälle Afrikas 1855 zu Ehren der damaligen britischen Königin Victoria. Gelegen sind die Fälle zwischen den Grenzstädten Livingstone (Sambia) und Victoria Falls (Simbabwe). Doch, wenn sich nun zwei Länder einen Wasserfall teilen: Welches Land eignet sich besser, den Victoria Falls den grandiosesten aller Besuche abzustatten?

Simbabwe
Auf der Seite Simbabwes befinden sich 2/3 der Viktoriafälle. Wenn Sie hier entlang des Wanderweges zu den Main Falls laufen, dann führt Ihr Weg zu beiden Seiten durch einen sattgrünen Regenwald, der einstmals durch die Gischt der Wassermassen entstanden ist. Und ab und zu öffnet sich das dichte Blattwerk und gibt Ihnen einen Blick frei auf den tosenden, sich in die Tiefe ergießenden Wasservorhang…

Angekommen am Devil’s Cataract, stehen Sie quasi neben den breitesten durchgehenden Wasserfällen der Erde! Was für ein erhabener Moment: Die Wassermassen des Sambesi zerreißen sich an einer insgesamt mehr als 1.700 m breiten Abbruchkante und stürzen in eine quer zum Flusslauf liegende, enge Zick-Zack-Schlucht! Und gleichzeitig ziehen dichte Nebelwolken die steilen Felswände der Schlucht entlang und vermischen sich mit einem Wasser-Sprühnebel, der bis zu 300 m aufsteigen kann und noch in mind. 30 km Entfernung wahrzunehmen ist!

Achtung: Zumindest in der Regenzeit (Januar-April) bleiben Sie hier garantiert nicht trocken, denn der aufsteigende Wasserschleier hat bisher noch so jeden erwischt!

Über die 120 m tiefe Schlucht des Sambesi verläuft auch die Grenze zu Sambia entlang einer Straßen- und Eisenbahnbrücke. Schon von der simbabwischen Seite der Wasserfälle aus können Sie bis zur Victoria Falls Bridge blicken – und werden den einen oder anderen Wagemutigen entdecken, der sich für einen Bungee Jump 111 m in die Tiefe stürzt…

Sambia
Sambia gibt zwar höchstens den Blick auf 1/3 der Wasserfälle frei und nur 4 der 19 Aussichtspunkte befinden sich in Sambia, aber diese sind nicht minder spektakulär! Von der Knife Edge Bridge (einer freihängenden Holzbrücke, die zwei Klippen miteinander verbindet) können Sie besonders tolle Nahaufnahmen des tosenden Spektakels schießen! Schon einmal Fotos der Viktoriafälle gesehen, in denen sich schillernde Regenbogen im emporsteigenden Wassernebel spiegeln? Dann war das mit Sicherheit auf der sambischen Seite der Viktoriafälle! Der Teil, den Sie von der Knife Edge Brücke sehen, wird deswegen auch Rainbow Falls (Regenbogenfälle) genannt.

Und nicht zu vergessen wäre da noch der Devil’s Pool! Hierbei handelt es sich um ein natürliches Wasserbecken, welches sich just an der Kante der Fälle gebildet hat und durch eine natürliche Felswand den sicheren Fall in den Abgrund verhindert. Wer abenteuerlustig ist, braucht sich nicht unbedingt die 111 m die Victoria Falls Bridge für einen Bungee Sprung hinabstürzen, der kann einfach ein Bad an der Abbruchkante der Wasserfälle nehmen! Würden Sie sich das trauen? Wohlgemerkt ist solch’ ein adrenalinrauschendes Bad nur in der Trockenzeit zwischen September und Dezember möglich!

Beste Reisezeit
Apropos Trockenzeit, wann lohnt es sich nun die Fälle zu besuchen?
Kurzum gesagt: Jede Jahreszeit hat seine Vor- und Nachteile! Der wasserreichste Monat ist der April während der vorherrschenden Regenzeit von Januar bis April. Die Wasserfälle tragen dann das meiste Wasser und sind wahrscheinlich am beeindruckendsten – allerdings werden Sie nichts anderes als pitschnass aus der ganzen Sache herauskommen! Fester Bestandteil ihrer Ausrüstung sollten ein Regencape, festes Schuhwerk und ein wasserdichter Schutz für Kamera, Handy und Co. sein!

In der Trockenzeit von September bis Dezember haben die Vic Falls den niedrigsten Wasserstand. Vorteil: Sie können einen klareren Blick auf die Fälle und die Landschaft genießen und werden weniger nassgespritzt! In dieser Zeit kann es allerdings vorkommen (muss aber nicht!), dass die sambische Seite komplett austrocknet und nur ein Besuch des simbabwischen Teils der Fälle lohnt.

Unser Tipp deswegen: Besuchen Sie die Viktoriafälle zwischen Regen- und Trockenzeit von Mai bis August – in diesen Monaten nimmt der Wasserstand von Monat zu Monat etwas ab.

Sie haben nun die Qual der Wahl zu entscheiden, wann Sie eines der schillerndsten Naturspektakel unserer Erde besuchen möchten und von welcher der beiden Seiten. Oder doch vielleicht von beiden? Eines ist jedoch sicher: Bei Ihrem Besuch der Viktoriafälle bleibt kein Auge trocken, egal ob Sie nun nassgespritzt werden oder Sie von der atemberaubenden Schönheit der Szenerie ganz feuchte Augen bekommen…

Reiseblog Neuseeland – 5 große Momente auf der Nordinsel

In unserer Serie „Ich wollte schon immer mal…“ reisen wir heute ins „Land der langen weißen Wolke“ – Aotearoa – wie die Maori ihr Heimatland Neuseeland nennen. Zunächst gilt unsere ganze Aufmerksamkeit der Nordinsel – seien Sie also gespannt auf unsere Fortsetzung bis in den Süden Neuseelands, die demnächst erscheint!

Hallo Neuseeland!
Lage: Der Inselstaat liegt im pazifischen Ozean südöstlich von Australien.
Geeignet für Sie, wenn… Sie gerne spektakuläre Naturschönheiten erleben… Sie mehr über die Ureinwohner Neuseelands, die Maori, erfahren möchten… Sie schon immer mal zum schönsten Ende der Welt reisen wollten!
Reisedauer: Um die Nordinsel Neuseelands zu entdecken, empfehlen wir Ihnen, sich 8 bis 10 Tage Zeit zu nehmen. Wenn Sie auch der Südinsel einen Besuch abstatten möchten, sollten Sie besser 3-4 Wochen einplanen!
Beste Reisezeit: Die Jahreszeiten in Neuseeland sind unseren genau entgegengesetzt. Am besten planen Sie Ihre Neuseeland Reise im Südsommer, also in den Monaten Oktober – April.

In „Windy Welly“ durchpusten lassen
„Ich sitze in einer gemütlichen Seilbahn auf dem Weg zu dem schönen botanischen Garten der Stadt. Entspannt genieße ich die vorbeiziehende Aussicht während der Fahrt. Oben angekommen bietet sich mir nicht nur ein atemberaubender Blick auf die Stadt: Ich bin tief beeindruckt und betrachte voller Staunen die große Vielfalt an Pflanzen.“

Die atmosphärische Hauptstadt Neuseelands, Wellington, befindet sich am Südende der Nordinsel und bildet den Knotenpunkt zwischen der Nord- und der Südinsel. Sie ist zugleich politisches und kulturelles Zentrum des Landes. Aufgrund des stürmischen Wetters wird sie auch „Windy Welly“ genannt. Bummeln Sie durch die attraktive und lebendige Stadt mit ihrem malerischen Hafen, der Old Saint Paul’s Kathedrale, den Parlamentsgebäuden, den Kunstgalerien und den vielen Restaurants und Bars. Besuchen Sie außerdem das interaktive Te Papa Nationalmuseum, das größte Museum Neuseelands.

Das Heiligtum der Maoris
„Fasziniert wandere ich durch die vielfältige Vulkanlandschaft. Meine anspruchsvolle Tageswanderung „Tongariro Alpine Crossing“ führt mich auf 18 km zwischen dem Tongariro Massiv und dem Gipfel des Ngauruhoe vorbei an beeindruckenden Heißwasserquellen, türkisblauen Bergseen und dampfenden Fumarolen. Der Ausblick ist überwältigend schön! Kein Wunder, dass die drei Vulkane ihrer Schönheit wegen für die Maoris heilig sind!“

Der zentral gelegene Tongariro Nationalpark ist der älteste Nationalpark Neuseelands und zählt zum UNESCO-Weltnaturerbe. Er umfasst eine Fläche von 78.700 h und ist für seine drei teilweise noch aktiven Vulkane Ngauruhoe, Tongariro und Ruapehu bekannt. Der Park beheimatet viele seltene Vögel und eine einzigartige Vegetation. Wussten Sie, dass der Mt. Ngauruhoe der Schicksalsberg in der „Herr der Ringe“-Verfilmung ist? Entdecken Sie die eindrucksvolle Kulisse bei einer der vielen bezaubernden Wanderungen!

Ein ganz heißes Pflaster…
„Begeistert laufe ich durch die unvergleichliche, qualmende Kulisse. Überall um mich herum dampft, zischt und kocht es. Ein nicht zu vermeidender, schwefliger Geruch nach faulen Eiern steigt mir in die Nase und deutet mir das nächste Highlight an… und tatsächlich: auf einmal stehe ich vor einem riesigen Geysir! Ich bin zutiefst beeindruckt von diesen Naturgewalten.“

Das eigentümliche geothermische Gebiet rund um Rotorua bietet zahlreiche Naturattraktionen, an denen sich die puren Naturgewalten aus dem Erdinneren an der Oberfläche zeigen. Dampfende Geysire, heiße Seen, hochaktive Thermalquellen und kochender Schlamm zeugen von der hohen vulkanischen Aktivität. Nutzen Sie Rotorua als Ausgangspunkt für diese einmaligen thermischen Naturerlebnisse!

Große Vielfalt auf kleinstem Raum
„Entspannt laufe ich am feinen, weißen Sandstrand entlang. Ich genieße die Sonne auf meiner Haut und das klare Meerwasser zu meinen Füßen. Schließlich erreiche ich die spektakuläre Felshöhle: Cathedral Cove. Die von der Brandung bizarr geformten Kreidefelsen rauben mir für einen kurzen Moment den Atem!“

Die idyllische Coromandel Halbinsel liegt im Osten der Nordinsel Neuseelands. Hier gibt es viele verschiedene Naturschönheiten: Von malerischen Farm- und Weideflächen sowie Hügellandschaften über einsame wildromantische Küsten bis hin zu weißen Sandstränden. Zahlreiche Aktivitäten warten hier auf Sie: Wandern Sie auf dem Coromandel Coastal Track von Bucht zu Bucht, bestaunen Sie den Felsbogen Cathedral Cove oder nehmen Sie ein entspanntes Bad in Ihrem selbst gebuddelten, mit unterirdischem heißen Quellwasser gefüllten Pool am Hot Water Beach…

Kia Ora!
„Aufmerksam beobachte ich die Maori-Familie dabei, wie sie einen eigenen Erdofen baut. Plötzlich lächelt mich die Frau an und ermutigt mich, einmal selbst ein Loch in den Boden zu graben, um darin das „Hangi“, das traditionelle Essen zuzubereiten. Es klappt ausgesprochen gut und es riecht einfach köstlich!“

Die Ureinwohner Neuseelands heißen Maori. Sowohl in Rotorua als auch in Whakatane können Sie dem interessanten Volk und seiner Kultur intensiv begegnen. Erfahren Sie mehr über die Kunst, Geschichte und Musik der Maori und kommen Sie bei einem gemeinsamen traditionellen Hangi-Festmahl ins Gespräch – Erleben Sie eine Begegnung auf Augenhöhe!

Stöbern Sie doch mal in unseren Neuseeland Reisen und lassen sich für Ihren nächsten Urlaub inspirieren – ein Land unendlicher Weite, voller Naturgewalten und Märchen wartet! Unsere Ozeanien-Expertin Hanna Clasen steht Ihnen auch für Fragen jeglicher Art zur Verfügung und stellt Ihnen auf Wunsch eine Reiseroute ganz nach Ihren individuellen Plänen zusammen…

Reiseblog Usbekistan – Nachhaltigkeit

„Marco Polo, Dschingis Khan, und Amir Timur, sie alle durchquerten die unendlichen Weiten des roten Sandes der Kysylkum Wüste… Aus dem fahrenden Auto heraus schweift mein Blick durch die Ferne über die endlos erscheinende Wüstenebene, die von Büschen und Sträuchern durchzogen ist. Vereinzelte Schaf- und Ziegenherden durchqueren die vom Wind geformten Sanddünen. Am strahlend blauen Himmel kreist ein Bussard, der im Dickicht der schützenden Sauxalbüsche nach Nahrung sucht. Hier und da nehme ich ein Ruckeln der unebenen Straße wahr und bin ganz fasziniert von der Vorstellung, dass die reisenden Entdecker und Eroberer die ausgedehnte Sandebene mit Kamelen durchquerten. Eine Fata Morgana? Oder ist dort hinten nicht eine Karawane, die meinen Traum von 1.001 Nacht im Hier und Jetzt auferstehen lässt?“

In Usbekistan prägen Wüsten und Halbwüsten das Land. Mit fast 85 Prozent Flächenanteil stellt die Natur den Hauptanteil der Landschaft. Die Kysylkum Wüste, zwischen den Grenzen Kasachstans, Usbekistans und Turkmenistans gelegen, ist etwa so groß wie ein Drittel Deutschlands und zählt zu den artenreichsten Wüsten Asiens. Sie beheimatet zahlreiche, teilweise endemische, Tier- und Vogelarten, darunter Geißelgazellen, Wüstenspringmäuse, Wölfe, Fledermäuse, Steppenadler, Schlangen, gigantische Warane und Schildkröten…

Die vielfältigen Naturressourcen zu erhalten und zu schützen ist das Ziel Usbekistans. Das Land an der Seidenstraße gilt als Marktführer im Ökotourismus Zentralasiens. Es ist noch nicht alles Gold, was glänzt, wenn es an die praktische Umsetzung aller Nachhaltigkeitskriterien in ökologischer, ökonomischer und sozialer Hinsicht geht, jedoch gibt es in Usbekistan eine immer größere Tendenz hin zu Ökotourismusprojekten, Erhaltung der Naturresourcen und sozial-ökologisch verträglichen Nachhaltigkeitsinitiativen. Zahlreiche usbekische Gebiete stehen bereits unter Umweltschutz, darunter 8 Reservate, 3 Nationalparks, ein Biosphärenreservat, 12 Naturschutzgebiete sowie 7 Naturdenkmäler.

Ein warnendes Beispiel, was passiert, wenn die natürlichen Ressourcen ausgeschöpft werden, findet sich in Usbekistan ebenfalls: das Schrumpfen des Aralsees. Einst zu den größten Seen der Welt gehörend, sank der Wasserspiegel durch die Entnahme von Wasser aus den Zuläufen immer weiter ab, so dass es heute nur noch einen kleinen See gibt. Auf unserer „Märchenhaftes Zentralasien“ Reise in Kooperation mit ZEIT Reisen begeben Sie sich auf den Weg zum Aralsee und passieren den „Schiffsfriedhof“ mit seinen rostigen Wracks inmitten der trockenen Wüstenlandschaft des Nordwestens und betrachten die tragischen Überreste einer der größten von Menschenhand gemachten Katastrophen…

„Nimm nur Erinnerungen mit, hinterlasse nichts außer Fußspuren!“ – das ist das Motto unserer Partneragentur in Usbekistan, die ein starkes Zeichen in Richtung Nachhaltigkeit setzt. Als erstes Unternehmen in Usbekistan wurde es mit dem Travelife Partner Status ausgezeichnet!

Travelife ist ein weltweit anerkanntes Label für nachhaltigen Tourismus, welches Unternehmen in der Reisebranche auf sozialer Ebene und in Bezug auf ihre Umweltauswirkungen prüft. Maxim, unser Manager vor Ort, verrät: „Viele der Touren mit Erlebnischarakter finden in unberührten, unerschlossenen Landschaften statt. Unsere Guides sind speziell geschult, die intakte Natur vor Ort zu schützen. Die Schonung der Umwelt und der natürlichen Ressourcen leitet unser gesamtes Handeln.“

Möchten Sie intakte Naturlandschaften entlang der Seidenstraße erleben und nachhaltiges Engagement direkt vor Ort unterstützen? Dann schauen Sie doch mal hier! Beste Reisezeit für Usbekistan ist übrigens von Mitte April bis Mai und von September bis Oktober, wenn auch in der Wüste milde Temperaturen herrschen. Ihnen machen hohe Temperaturen nichts aus? Dann lohnt sich auch eine Usbekistan Reise in den heißen Sommermonaten Juni, Juli und August!

Team A&E Reisen

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