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Armenien RundreiseAuthentisch & anders

Ich befinde mich im ältesten christlichen Land der Welt. Hier ließ die biblische Sintflut Noahs Arche am Ararat stranden. Ich genieße den Blick auf den heiligen Berg, der noch heute von den Armeniern verehrt wird.

Die Reiseroute

Die Reise im Überblick

Zahllose alte Kirchen, Kathedralen und Klöster (z. T. unter dem Schutz der UNESCO) sind malerisch mit der vulkangeformten Landschaft verwachsen. Mystisch wirken die Steinkreise der prähistorischen Kultstätte Sisian vor der Gebirgskulisse. Wir erwandern die vielfältige Gebirgslandschaft Armeniens: vom Felsenkloster Geghard durch die Azat-Schlucht mit ihren Basaltsäulen zum früheren armenischen Königssitz in Garni, wo ein griechischer Tempel hoch über der Schlucht thront. Der faszinierende Blick auf den schneebedeckten Ararat vom Kloster Chor Virap aus bringt uns zum Staunen. Von der alten Seidenstraße zeugt eine Karawanserei aus dem 13. Jh. am Selimpass (2.410 m), über den wir zum Sewan-See, der blauen Perle Armeniens, gelangen. Gerne nehmen wir die herzlichen Einladungen von Familien an und tauchen in den Lebensalltag der Armenier ein. Freuen Sie sich auf Erkundungen im "Land der Steine" und Wanderungen durch traumhafte Gebirgslandschaften!

Die Reisebeschreibung

Ihr Reiseverlauf für große Momente...

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Jerewan, Armenien  © Pixcom, Dreamstime.com
Wir fliegen von Frankfurt nach Jerewan mit Ankunft voraussichtlich am späten Abend. Sobald wir in der armenischen Hauptstadt angekommen sind, werden wir bereits am Flughafen Swartnots von unserer Reiseleitung erwartet und in unser Hotel gefahren. Übernachtung im 4*-Hotel in Jerewan.

Etschmiadsin-Kathedrale, Armenien  © Thinkstock, Hemera
Facettenreich und geschäftig lernen wir heute die Millionenstadt Jerewan während einer Stadtrundfahrt kennen. Wir gewinnen einen ersten Eindruck von der Stadt, die an den Ufern des Flusses Hrazdan und auf den umliegenden Hügeln etwa 950 - 1.200 m über dem Meeresspiegel erbaut wurde. Hervorgegangen aus der im Jahre 782 gegründeten Festung Erebuni wird die Stadt heute vor allem geprägt von den baulichen Errungenschaften des 20. Jh.; auch der Hauptteil der Wahrzeichen Jerewans stammt aus dieser jüngeren Zeit. Wir fühlen uns in der Zeit zurückversetzt während wir das Historische Museum mit prähistorischen Fundstücken, Schmuckstücken armenischer Kirchenarchitektur bis hin zu Exponaten armenischer Kultur aus dem 19. Jh. und ethnographischen Informationen besichtigen. Zum Schluss besuchen wir das modern gestaltete Genozid-Denkmal Tsitsernakaberd (armenisch für Schwalbenfestung) mit dem Museum, das an den Völkermord an den Armeniern von 1915 erinnert. Später erwartet uns ein Willkommensabendessen in einem traditionellen Restaurant und wer möchte macht anschließend einen Abendspaziergang zum Republikplatz zu den singenden Springbrunnen. Übernachtung im 4*-Hotel in Jerewan. 

Mahlzeiten: 1 x Frühstück | 1 x Abendessen

Das UNESCO-Felsenkloster Geghard erwartet uns heute. Malerisch eingebettet in die locker bewaldeten Berghänge am Talende der Azat-Schlucht gelegen, mit seinen teils in die vulkanischen Felsen eingemeißelten Kirchen (12.-13. Jh.), zählt dies zu den schönsten Klöstern im Kaukasus. Wir schnüren die Trekkingschuhe und wandern vom Dorf Goght in die Azat-Schlucht. Dort können wir die höchsten Basaltsäulen Armeniens anschauen. Aus dem Canyon steigen wir auf das Plateau des Azat hinauf, wo wir den heidnischen Sonnentempel aus hellenistischer Zeit (1. Jh.) von Garni sehen. Nach der Wanderung besuchen wir ein Höhlenmuseum in einem zunächst ganz unscheinbar wirkenden Wohnhaus in Jerewan. Der Erschaffer der Höhle, Meister Levon hat hier innerhalb von zwei Jahrzehnten bis zu seinem Lebensende ein 21 Meter unter der Erde liegendes Höhlensystem alleine geschaffen und ausgegraben. Ein ebenso faszinierender wie skurriler Ort! Dauer der Wanderung: 4 h reine Gehzeit, 9 km, Höhenunterschied - 350 m / + 350 m. Übernachtung im 4*-Hotel in Jerewan.

Mahlzeiten: 1 x Frühstück | 1 x Mittagessen | 1 x Abendessen

Heute fahren wir in das Dorf Ghazaravan und treffen dort Anahit und ihre Familie, die uns zum Tee und einem zweiten Freiluft-Frühstück im Garten empfängt.
Die Familie gibt uns einen Einblick in die Herstellung des eigens produzierten Käse, auch Telik genannt, sowie verschiedene Marmeladen und die Sudschukh genannte Nuss-Trauben-Süßigkeit. Im Dorf Bjurakan besuchen wir eine Produktionsstätte für organisch angebaute und anschließend getrocknete Früchte. Wer möchte kann in Bjurakan alternativ das astrophysikalische Observatorium besichtigen (mit Führung ca. 1 Std., Eintritt ca. 2-3 Euro p.P.; optional).
Die Festung Amberd aus dem 9-11 Jh liegt unweit des Dorfes, an den Flanken des höchsten Berges Armeniens Aragats (4.090 m). Nach einer Besichtigung der Festungsruine geht es weiter hinauf bis zum Kari-Bergsee. Hier oben auf ca. 3.220 m ü NN machen wir unsere Einstiegswanderung. Im Winter ist der See zu großen Teilen von Schnee und Eis bedeckt und auch im Sommer ist die die Landschaft am Hang des Aragats wild und windig. Übernachtung in Haghpat oder Alaverdi

 

Mahlzeiten: 1 x Frühstück | 1 x Abendessen

Wir fahren zum Dorf Sanahin und besuchen die Sanahin Kathedrale aus dem 10.-13 Jh., einer der UNESCO Höhepunkte in Armenien und Perle der mittelalterlichen Kirchenachitektur.  Anschließend erwartet uns im unteren Teil Sahanins Herr Israelyan. Sein Haus liegt direkt am Fluss Debet. Er war Minenarbeiter in der großen Kupfermine von Alaverdi, in der seit zaristischen Zeiten Kupfer gewonnen wurde und die heute (wieder) in Betrieb ist. Er wird von den Arbeitsbedingungen in der Mine erzählen und auch von den Auswirkungen, die der Zusammenbruch der Sowjetunion in den 1990er Jahren, auf die Mine und die ganze Region hatten.
Unweit von Alawerdi liegen in einer Felswand versteckt die Ruinen des Klosters Kobayr aus dem 12.-13. Jahrhundert. Die ehemals als Festung befestigte Anlage ist heute nur noch als Ruine erhalten und mit vielen Bäumen und Sträuchern bewachsen. Doch gerade dies macht den Charme dieses Kleinods aus. Noch heute sind viele Fragmente von Fresken erhalten, die – für armenische Kirchen untypisch – aus der georgisch geprägten Epoche stammen. Vom Kloster haben wir einen wunderbaren Blick auf die Stadt Tumanyan. Folgt man einem Pfad von der Hauptkirche in eine Schlucht erwartet uns nach 50 Metern ein Wasserfall an der senkrechten Felswand.
Es geht weiter in das Dorf Fioletovo, gelegen auf etwa 1.800 m über dem Meeresspiegel. Hier erwartet uns eine Teeprobe aus dem Samowar in einem örtlichen Haus der ethnischen und religiösen Minderheit der „Molokanen“. Ethnische Russen, die während der Fastenzeit Milch tranken, erhielten den russischen Namen „Molokan“ Milchtrinker, wurden aus dem Russischen Reich verbannt und haben sich in der Mitte des 19. Jahrhunderts hier angesiedelt. Fahrt nach Dilijan im Herz der „armenischen Schweiz“. Abendessen und Übernachtung in Dilijan. Wanderung: ca. 2 Stunden mit Besichtigung, Aufstieg ca. +100 Hm, Abstieg ca. -100 Höhenmetern (an einigen Stellen ist der Weg steil und mit großen Stufen)

Mahlzeiten: 1 x Frühstück | 1 x Abendessen

Heute wandern wir auf dem Transcaucasian Trail, den eine private Initiative seit 2015 im Kaukasus entwickelt und ausbaut. Ziel ist die behutsame, grenzüberschreitende Entwicklung des Wandertourismus im gesamten Kaukasus, zunächst in Armenien und Georgien. Am Rande von Dilijan beginnen wir unsere Wanderung auf schmalen Pfaden durch Wälder und über Wiesen. Als Höhepunkt der Wanderung erreichen wir das im Wald versteckt gelegene Kloster von Haghartsin, das uns zur Schlussrast erwartet. (Fahrtzeit ca. 30 Min. Wanderung: ca. 6 Std. Gehzeit, ca. 15 km, +800 Hm Aufstieg, -950 Hm Abstieg)

Mahlzeiten: 1 x Frühstück | 1 x Mittagessen | 1 x Abendessen

Sewan-Kloster, Armenien  © Evgeniy Fesenko, Dreamstime.com
Wir fahren zum Dorf Kalavan. Um das Dorf zu erreichen steigen wir um auf geländegängige LADA Niva. In Kalavan treffen wir einen lokalen Wissenschaftler und Archäologen, der hier auf dem Land mit seiner jungen Familie lebt. Er erzählt uns von seinen Entdeckungen paläolithischer Siedlungen während seiner Ausgrabungen in der Nähe seines Dorfes. Vom Dorf aus beginnen wir unsere Wanderung durch Wald und Berge. Wir „pirschen“ uns langsam „von hinten“ heran den Sewansee, mit 1.900 m ü NN einer der höchstgelegenen Süßwasserseen der Erde der größte im gesamten Kaukasus. Schließlich steigen wir ab in das am Ufer des Sees gelegene Dorf Drakhtik. Bevor wir unsere Unterkunft beziehen, besuchen wir das Sevanklosters (9. Jh.) auf einer Halbinsel. Übernachtung im Lavash Hotel in Sevan oder in einem Guesthouse bei Martuni. (Wanderung: ca. 4-5 Std. Gehzeit, ca. 16 km, ca. +600 Hm Aufstieg, -200 Hm Abstieg, Fahrtzeit ca. 3 Std.)

Mahlzeiten: 1 x Frühstück | 1 x Mittagessen | 1 x Abendessen

Freier Tag am Sewansee zum Ausspannen. Es gibt einige gute Badestellen und Picknickplätze oder Sie mieten sich ein (Tret)boot. Optional: Wanderung auf den Berg Armaghan (2.829 m). Die Einwohner nennen ihn ein “Geschenk Gottes”. Vom Gipfel des Berges hat man eine schöne Sicht auf den Sewansee un die umgebenden Berge. Auf dem erloschenen Vulkan befindet sich ein kleiner Kratersee. Bitte beachten Sie: das Wetter am Sewansees ist durch die Höhe von 1.900 m über dem Meeresspiegel oft sehr wechselhaft und geradezu „unberechenbar“. Daher wird der heutige Tag je nach Witterungsbedingungen gestaltet. Bei Terminen im Frühjahr kann es noch zu kühl zum Baden sein, da die Wassertemperatur des Sees nach dem Winter noch sehr frisch ist. (Wanderung (optional): ca. 5-6 Std., ca. 9 km, Aufstieg ca. +600 Hm, Abstieg ca. -600 Hm)

Mahlzeiten: 1 x Frühstück | 1 x Abendessen

Heute machen wir uns auf den Weg nach Südarmenien. Nach Querung des Selimpasses (2.410 m ü. NN) und einem Stopp an der Orbelian-Karawanserei aus dem 13. Jahrhundert machen wir Halt im Dorf Jegheghis, wo eine so genannte Armee-Kirche (13. Jh.) bis heute erhalten ist. Die offene Kirche von St. Stepanos oder Zorats (der Armee), gilt als ein schönes Relikt des mittelalterlichen Armeniens. Unweit des Dorfes versteckt sich außerdem ein jüdischer Friedhof aus dem 13. bis 14. Jahrhundert. Yeghegis liegt in einer malerischen Schlucht unterhalb der Festung von Smbataberd.  Weiter geht die Fahrt zum Schatin-Kloster und zu einem Beobachtungspunkt für wilde Bezoar-Ziegen gegenüber einer Felswand. Mit etwas Glück sieht man hier mit dem Fernglas sich in der Mittagswärme ausruhende Tiere in den schattigen Felsnischen. Weiterfahrt bis Kapan und auch Übernachtung dort. (Fahrtzeit ca. 6-7 Std. (ca. 300 km))

Mahlzeiten: 1 x Frühstück | 1 x Abendessen

Wir fahren zum Dorf Shikahogh. Vom kleinen Besucherzentrum des Shikahogh Nationalparks starten wir unsere Wanderung. Ein Feldweg führt uns vom Dorf in den dichten Wald mit seltenen reliktischen Eibenvorkommen. Von einem kleinen Wasserfall führt der Pfad weiter auf die Höhe. Oberhalb des Dorfes Tsav, das unser Ziel ist, können wir rasten an einer alten Kirche. Von Tsav geht es mit dem Bus weiter zu einer mittelalterlichen Bogenbrücke, die, ganz unauffällig, an einer heutigen Wasserstelle mit Picknickplatz liegt. Unweit der Brücke führt ein schmaler Pfad über zunächst Felder, dann lichten Wald zur kleinen Qsajur Kirche mit einer Mineralwasserquelle, die heilende Kräfte haben soll. Übernachtung in Kapan. (Wanderungen: eine längere mit ca. 3-4 Std. Gehzeit, ca. 8 km, ca. +500 Hm Aufstieg, ca. -500 Hm Abstieg; eine kürzere: ca. 3 km, ca. +/-100 Hm Auf- und Abstieg, Fahrtzeit ca. 1,5-2 Std. (ca. 70 km))

Mahlzeiten: 1 x Frühstück | 1 x Mittagessen | 1 x Abendessen

Auf dem Weg nach Meghri besuchen wir den Arevik Nationalpark. Von der Arevik Camping Zone wandern wir zu den Wasserfällen von Lichq. Die Route führt uns durch Wald, entlang des Flussufer und über Steinfelsen. Nach der Rückkehr zum Campingplatz fahren wir in die Stadt Meghri, vor die südlichen Tore Armeniens und an die gemeinsame Grenze mit dem Iran, weiter. Die Grenze entlang des grünen Arax-Tales hat nur eine Länge von 30 km, aber eine strategisch große Bedeutung für beide Länder. Sie ist Hauptkorridor für den Handel des Iran mit Armenien, Georgien und über Georgien der Zugang des Iran zum Schwarzen Meer (uns werden unterwegs viele iranische LKW begegnen). Wir machen einen Spaziergang durch die steile Altstadt hinauf zur Kirche. Von dort oben hat man eine tolle Aussicht auf die von schroffen Felsen eingerahmte Stadt. Bei Einheimischen erfahren wir mehr über die lokale Landwirtschaft. Die Produktion von Trockenobst stellt im strukturschwachen Süden Armeniens eine der Haupteinkommensquellen dar. Wir verlassen den äußersten Süden Armeniens und fahren bis in die Stadt Goris. Übernachtung in Goris. (Wanderung: ca. 3-4 Std., ca. 9 km, ca. +500 Hm Aufstieg, ca. -500 Hm Abstieg, Fahrtzeit ca. 5 Std. (ca. 250 km))

Mahlzeiten: 1 x Frühstück | 1 x Mittagessen | 1 x Abendessen

Wir fahren am Morgen zum Höhlendorf Khndzoresk, das von schroffen Felswänden und bizarren Felstürmen umgeben ist. Ähnlich wie in Kappadokien haben sich hier Siedler einst Unterkünfte für Mensch und Tier, Arbeitsstätten und Kirchen in die schroffen Felswände und in Felssäulen einer Schlucht aus Sandstein gegraben. Terrassenkulturen umgeben das gut gegen Eindringlinge geschützte Dorf. Wir steigen über Treppen hinab in das Tal, überqueren eine Hängebrücke und wandern – vorbei an Kirche und Häusern – zwischen den Erdpyramiden hinauf zum heutigen Dorf. Auf dem Weg zum Kloster von Tatev besuchen wir in einem Dorf eine Frauenkooperative, die in Räumen einer ehemaligen sowjetischen Turnschuhfabrik Wollprodukte herstellt und verkauft. Die Mitarbeiterinnen geben uns einen Einblick in die Verarbeitung der Schafwolle, aber auch in das Leben auf dem Land und seine heutigen Herausforderungen. Danach fahren wir nach Tatev und zu den Kalksteinhöhlen der Teufelsbrücke. Der Fluss Vorotan hat hier eine enge Schlucht gegraben, in der nur selten sie Sonne den Boden erreicht. Die natürliche „Brücke“ war lange Zeit die einzige Möglichkeit, um den Fluss zu überqueren und zum Kloster Tatev zu gelangen. Aus den Felsen kommen hier heiße und kalte Mineralquellen zu Tage. Eine Spaziergang über die „Brücke“ führt uns zu den Mineralquellen, vor denen ein Pool angelegt ist – im Sommer ein beliebtes Ausflugziel der Einheimischen. Mit der modernen Seilbahn „Wings of Tatev“ (geschlossene Glaskabinen; 5,7 km Länge und damit eine der längste Pendelseilbahnen der Welt) schweben wir über die Vorontanschlucht, an deren Grund wir zuvor die Teufelsbrücke besucht haben. Nach 11 Minuten Fahrt – oder Flug? – erreichen wir Tatev, die berühmte mittelalterliche Klosterakademie. Zurück zum Bus geht wieder mit der Seilbahn. Übernachtung in Goris. (Wanderung: ca. 2 Std., ca. 3 km, -140 Hm Abstieg, +140 Hm Aufstieg, z.T. über lange Treppe, Fahrtzeit ca. 1,5 Std. (ca. 80 km))

Mahlzeiten: 1 x Frühstück | 1 x Abendessen

In der Nähe von Sisian erwarten uns Geländefahrzeuge, die uns auf über 3.200 m Höhe in die Bergwelt von Ughtasar bringen – inmitten einer erloschenen Vulkanlandschaft erwarten uns Tausende etwa 4000 Jahre alte bronzezeitliche Felsritzungen mit Darstellungen von Steinböcken, Kriegern, Bären auf den Basaltblöcken. Wir wandern über das Lavafeld zum See und zu einem Aussichtspunkt. Anschließend besuchen wir einen lokalen Winzer bei Jeghegnadsor zu einer Weinprobe. Weiterfahrt nach Jeghegnadzor (oder Jegheghis) und Übernachtung dort. (Wanderung: ca. 3 Std., ca. 6 km auf Niveau von ca. 3.000-3.300 Höhenmetern, Fahrtzeit ca. 5 Std. (ca. 160 km, davon ca. 35 km über Schotterpiste))

Mahlzeiten: 1 x Frühstück | 1 x Mittagessen | 1 x Abendessen

Am Morgen machen wir uns auf den Rückweg in die Hauptstadt. Unterwegs machen wir einen Stopp beim Kloster Norawank, das sich inmitten von rötlichen Felsen in einer Seitenschlucht des Arpa-Flusses versteckt, und im Dorf Yelpin bei einer Ziegenfarm, die eigenen Käse herstellt. Zudem bietet sich Gelegenheit für einen Mittagsstopp, entweder auf der Farm oder bei Khor Virap. Ein Besuch des vielleicht meist fotografierten Klosters in Armenien, zu Füßen des Ararat soll natürlich nicht fehlen. Der Rest des Tages steht in Jerewan zur freien Verfügung. Wer möchte kann einen Markt besuchen, ins Matenadaran-Handschriften-Museum (bis 17 Uhr geöffnet) oder in das Museum über den exzentrischen georgisch-armenischen Regisseurs Parajanow gehen (bis 18 Uhr geöffnet), oder einfach nur spazieren durch die Straßen. Ihre Reiseleitung gibt Ihnen gerne Tipps. Bei Terminen, deren 2. Tag ein Montag ist (=Museen geschlossen), besuchen wir heute nach der Rückkehr nach Jerewan das Genozid-Mahnmal mit zugehörigem Museum. Am Abend treffen wir uns wieder zum gemeinsamen Abschiedsessen. Übernachtung in Jerewan. (Fahrtzeit ca. 2,5 Std. (ca. 130 km))

Mahlzeiten: 1 x Frühstück | 1 x Abendessen

Am frühen Morgen fliegen wir von Jerewan nach Frankfurt oder anderen Flughäfen zurück.

Termine & Preise

Verfügbar Wenige Plätze Ausgebucht garantierte Durchführung
vonbisPreisSpecialPlätzeBuchung
27.03.2021 -
10.04.2021
10.04.2021 auf Anfrage
Ausgebucht Anfragen
12-tägige Osterreise
weitere Optionen

Zusatzbuchungen für diese Reise:
Einzelzimmerzuschlag (Hotel & Zelt) 270,-
Rail & Fly-Zugticket 95,-
Innerdeutsche An- und Abreise zum/vom Flughafen Frankfurt mit der Deutschen Bahn in der 2. Klasse
weniger Optionen
02.05.2021 -
16.05.2021
16.05.2021 2.950,-
Ausgebucht Anfragen

weitere Optionen

Zusatzbuchungen für diese Reise:
Einzelzimmerzuschlag (Hotel & Zelt) 270,-
Rail & Fly-Zugticket 95,-
Innerdeutsche An- und Abreise zum/vom Flughafen Frankfurt mit der Deutschen Bahn in der 2. Klasse
weniger Optionen
16.05.2021 -
30.05.2021
30.05.2021 2.950,-
Ausgebucht Anfragen

weitere Optionen

Zusatzbuchungen für diese Reise:
Einzelzimmerzuschlag (Hotel & Zelt) 270,-
Rail & Fly-Zugticket 95,-
Innerdeutsche An- und Abreise zum/vom Flughafen Frankfurt mit der Deutschen Bahn in der 2. Klasse
weniger Optionen
06.06.2021 -
20.06.2021
20.06.2021 2.950,-
Ausgebucht Anfragen

weitere Optionen

Zusatzbuchungen für diese Reise:
Einzelzimmerzuschlag (Hotel & Zelt) 270,-
Rail & Fly-Zugticket 95,-
Innerdeutsche An- und Abreise zum/vom Flughafen Frankfurt mit der Deutschen Bahn in der 2. Klasse
weniger Optionen
18.07.2021 -
01.08.2021
01.08.2021 2.950,-
Ausgebucht Anfragen

weitere Optionen

Zusatzbuchungen für diese Reise:
Einzelzimmerzuschlag (Hotel & Zelt) 270,-
Rail & Fly-Zugticket 95,-
Innerdeutsche An- und Abreise zum/vom Flughafen Frankfurt mit der Deutschen Bahn in der 2. Klasse
weniger Optionen
29.08.2021 -
12.09.2021
12.09.2021 2.950,-
Jetzt buchen Anfragen

weitere Optionen

Zusatzbuchungen für diese Reise:
Einzelzimmerzuschlag (Hotel & Zelt) 270,-
Rail & Fly-Zugticket 95,-
Innerdeutsche An- und Abreise zum/vom Flughafen Frankfurt mit der Deutschen Bahn in der 2. Klasse
weniger Optionen
19.09.2021 -
03.10.2021
03.10.2021 2.950,-
Jetzt buchen Anfragen

weitere Optionen

Zusatzbuchungen für diese Reise:
Einzelzimmerzuschlag (Hotel & Zelt) 270,-
Rail & Fly-Zugticket 95,-
Innerdeutsche An- und Abreise zum/vom Flughafen Frankfurt mit der Deutschen Bahn in der 2. Klasse
weniger Optionen
Verfügbar Wenige Plätze Ausgebucht garantierte Durchführung

Teilnehmer/innen

Min Teilnehmerzahl: 6
Max Teilnehmerzahl: 12

Leistungen der Armenien Rundreise

  • Linienflug (Economy) ab Frankfurt inkl. Steuern und Gebühren (Anteil am Reisepreis ca. 650 €; andere Abflugort auf Anfrage und ggfs. mit Aufpreis)
  • Alle Transfers in modernen, klimatisierten Fahrzeugen (z.B. 18-Sitzer Mercedes Sprinter); an 2 Tagen zusätzlich Transfers in geländegängigem UAZ und Ladas
  • 14 Übernachtungen im Doppelzimmer
  • Täglich Frühstück, 13x Abendessen, 5x Picknicklunch an Wandertagen, Tee- und Kaffeepausen bei Einheimischen
  • Seilbahntickets für Tatev, Weinprobe, Besichtigungen und geführte Wanderungen lt. Detailprogramm
  • Deutschsprachige, einheimische Reiseleitung ab/bis Flughafen Jerewan, zusätzl. Wanderführer an Wandertagen
  • Mineralwasser im Bus (dazu empfehlen wir die Mitnahme einer wiederverwendbaren Trinkflasche)
  • Landkarte von Armenien mit Stadtplan von Jerewan (von Reise Know-How)

Nicht enthalten

  • Reiseversicherungen
  • Zusätzliche Mahlzeiten

Programmhinweise zur Armenien Rundreise

Für die Reise sollten Sie gut zu Fuß sein, um die 9 leichten bis mittelschweren Wanderungen zu bewältigen. Neben einer gewissen Grundkondition und Ausdauer ist Trittsicherheit erforderlich (d. h. sicheres Gehen auf unterschiedlich beschaffenem, unbefestigtem Untergrund). Schwindelfreiheit ist nicht erforderlich. Auch die Besichtigungen von Kirchen oder Klöstern sind z.T. mit kurzen Wanderungen und Anstiegen verbunden. Wanderstöcke können bei den Wanderungen eine gute Hilfe sein! Wer gewohnt ist, mit Stöcken zu gehen, sollte sie auch hier verwenden. Die maximale Strecke der Wanderungen liegt bei ca. 15-16 km. Die reine Gehzeit liegt bei den Wanderungen zwischen ca. 2 bis 6 Std. Die Höhendifferenzen betragen meist ca. 400 bis 600 Höhenmeter (HM), jeweils Auf- und Abstieg. Eine mittelschwere Wanderung auf dem Transcaucasian Trail (Tag 6) überwindet bis zu 800 HM Aufstieg und 950 HM Abstieg. Auf den Wanderungen bewegen Sie auf einem Höhenniveau zwischen 1.000 m und 3.300 m ü. NN. Auf einigen Wanderungen gibt es schattenspendende Wälder. Schatten ist aber nicht auf allen Wanderungen gegeben, sodass es im Sommer durchaus heiß werden (Temperaturen bis zu 35-40 °C). Denken Sie in jedem Fall an einen Sonnenschutz für den Kopf. Sie wandern stets mit Tagesrucksack und tragen nur das Notwendigste (z. B. ausreichend Trinkwasser, Regenschutz, Proviant, Kamera etc.) bei sich.

Bitte beachten Sie, dass das Wetter am Sewan-See durch die Höhe von 1.900 m über dem Meeresspiegel oft sehr wechselhaft und geradezu "unberechenbar" ist. Daher wird der Tag je nach Witterungsbedingungen gestaltet. Bei Terminen im Frühjahr kann es noch zu kühl zum Baden sein, insbesondere da die Wassertemperatur des Sees nach dem Winter noch sehr frisch ist.

Änderungen des Tourverlaufs aufgrund aktueller politischer, klimatischer oder organisatorischer Gegebenheiten bleiben vorbehalten.

Sie haben an 6 Tagen Vollpension (Lunchpaket an einigen Wandertagen), sonst Halbpension (Frühstück und Abendessen). In Jerewan besuchen Sie landestypische Restaurants. Außerhalb Jerewans wird das Abendessen meist in den Unterkünften serviert. Das Frühstück wird immer in den Unterkünften eingenommen. Generell erhalten Sie einen guten Querschnitt durch die köstliche armenische Küche, die viele frische Kräuter und Gemüse verwendet. In der Regel wird der Tisch, in mehreren Gängen, reichlich mit Speisen gedeckt und sie suchen sich aus, was sie essen möchten. In einigen Unterkünften können Sie sich an Wandertagen nach dem Frühstück selbst Ihr Picknick/Ihre Lunchbox zusammenstellen. Dafür ist es praktisch eine Aufbewahrungsdose/Brotdose mitzubringen.Unterwegs besteht immer wieder die Möglichkeit zusätzliche Verpflegung und Wasser(kanister) einzukaufen oder Wasser aus Quellen abzufüllen. Hierzu empfehlen wir die Mitnahme einer wiederverwendbaren Trinkflasche.

Bei dieser Reise können Sie sich für ein halbes Doppelzimmer entscheiden. Sie teilen sich das Zimmer mit einem gleichgeschlechtlichen Mitreisenden (mit getrennten Betten). Sollte sich bis 4 Wochen vor Reisebeginn kein/e Zimmerpartner/in finden, zahlen Sie bei dieser Reise den halben Einzelzimmer-Zuschlag.

Für die Transfers stehen moderne klimatisierte Kleinbusse zur Verfügung. Die straßenbauliche Infrastruktur ist in Armenien auf den Hauptstrecken im großen Ganzen gut. Obwohl der Zustand der Straßen langsam besser wird, ist der Ausbauzustand oft nicht sehr gut, Nebenstraßen können schon mal mit Schlaglöchern übersät sein.

Vor Ort werden folgende Sprachen gesprochen: Armenisch, Englisch

Änderungen des Tourverlaufs aufgrund aktueller politischer, klimatischer oder organisatorischer Gegebenheiten bleiben vorbehalten.

Aufgrund des Erlebnisreisecharakters ist diese Reise für Menschen mit eingeschränkter Mobilität leider nicht geeignet. Gern beraten wir Sie bezüglich einer geeigneten Reise.

Einreise- und Gesundheit

Einreise: Für die Einreise benötigen Reisende mit deutscher Staatsangehörigkeit den Reisepass, der noch 5 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein muss.

Sollten Sie eine andere Staatsbürgerschaft als die deutsche besitzen, so teilen Sie uns bitte bei Ihrer Anfrage und vor Buchung Ihre Nationalität mit, so dass wir Sie über die entsprechenden Einreisebestimmungen informieren können. Vielen Dank!

Impfungen: Es sind keine Impfungen vorgeschrieben. Empfohlen werden die Standardimpfungen (Polio, Tetanus, Diphtherie), Hepatitis A/B, nur ggfs. eine Malaria-Prophylaxe (geringes Risiko), sowie Masern. Wir empfehlen einige Wochen vor Abreise aktuelle Informationen bei den Tropeninstituten einzuholen.

Fair fliegen

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Gemeinsam mit Ihnen und unserem Partner atmosfair fördern wir Klimaschutzprojekte weltweit! Dadurch werden beispielsweise Biogasanlagen oder Kochmöglichkeiten in Dörfern geschaffen. Außerdem finanzieren Sie durch eine Ausgleichszahlung an atmosfair eine Initiative zur Unterstützung des Wiederaufbaus in Nepal nach den verheerenden Erdbeben im Frühjahr 2015.

Für den Hin- und Rückflug für eine Person entstehen klimarelevante Emissionen in Höhe von etwa 1.262 kg.
Durch einen freiwilligen Beitrag in Höhe von € 30,- an ein Klimaschutzprojekt können Sie zur Entlastung unseres Klimas beitragen. Sie erhalten eine Spendenbescheinigung und können diesen Betrag von der Steuer absetzen. Sie erhalten eine Spendenbescheinigung und können diesen Betrag von der Steuer absetzen.

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Zahlungsbedingungen

Die Anzahlung beträgt 20% des Reisepreises

Restzahlung: 28 Tage vor Reisebeginn

Bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl ist ein Rücktritt vom Reisevertrag seitens des Veranstalters bis spätestens 28 Tage vor Reisebeginn möglich.

Generelle Hinweise

Die Durchführung der Reise erfolgt mit einem befreundeten Veranstalter.
Stand: 10.03.2021 (BG)

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Team A&E Reisen
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