Wohin möchten Sie Reisen?

Reiseblog Nepal – Nepals grüner Daumen

„Ich spaziere durch ein idyllisches Bergdörfchen, aus dessen Zentrum jegliche Autos verbannt wurden. Es ist ruhig und die Zeit scheint hier still zu stehen, am ehemaligen Dreh- und Angelpunkt der Newar-Kultur. Ich fühle mich wie in einem lebenden Museum: überall um mich herum herrlich mittelalterlich anmutende Newari-Häuser, die mit Schnitzereien überzogen sind. Die Newar sind eine ethnische Gruppe aus dem Kathmandutal und sind bekannt für ihren Pagodenbaustil: Die Fassaden der staunenswerten Bauten bestehen aus gebrannten Ziegeln und Holz; verziertes Holz und Schnitzereien säumen die Fensterrahmen, die keine Glasinnenwand haben und nur von einer Gardine bedeckt werden. Mit den Himalayagipfeln in der Umgebung, den grünen wanderbaren Hügeln und den restaurierten, historischen Gebäuden habe ich genau das gefunden, wonach ich gesucht habe: eine Oase abseits allbekannter Pfade!“

Jemand, dem die Kultur der Newar und das kulturelle, archäologische und natürliche Erbe Nepals ganz besonders am Herzen liegt, ist Bharat Basnet. Der Gründer unserer örtlichen Partneragentur ist in Nepal bekannt für seine Bemühungen, die Zukunft des Landes umweltfreundlicher, nachhaltiger und gegenüber zukünftigen Generationen verantwortlicher zu gestalten.

Bharat Basnet ist es nicht nur zu verdanken, dass alte Newari-Gebäude in Kathmandu und Bandipur restauriert und renoviert wurden. In seiner Agentur und den agentureigenen Hotels führte er eine „No plastic“-Kultur ein, die die Verwendung von Plastik auf ein Minimum reduziert. Für Gäste und Kunden gibt es nachfüllbare Wasserflaschen und Jutebeutel für Einkäufe jeglicher Art. Bharat Basnet war es auch, der die lokale Abfallwirtschaft angekurbelt hat, um biologisch nicht abbaubaren Müll zu recyceln. Er organisiert wöchentliche Säuberungsaktionen des Flusses Bagmati und zusammen mit freiwilligen Helfern werden so jede Woche ca. 15 Tonnen Müll aus den Flussläufen geholt.

In den agentureigenen Hotels und Restaurants liegt das Hauptaugenmerk auf gesundem Bio-Essen, Kaffee und Tee, aus ökologisch korrektem Anbau aus der Region und von eigenen Bauernhöfen. Ganz besonders freut es das Team von Bharat Basnet, dass ihr Vorgesetzter sie wertschätzt und faire Gehaltsauszahlung in Festanstellungen bietet. Oftmals ist nämlich das genaue Gegenteil in Nepal der Fall – vor allem Reiseführer werden meist nur saisonal angestellt.

Und als ob dieses Engagement nicht schon genug wär, setzt sich Bharat außerdem für erneuerbare Energien und den Naturschutz ein. Er hat große Landflächen zum Schutz der Wälder und Tiere in Kathmandus Umgebung gekauft und startete eine Petition, mit der 50% der Busse in der Innenstadt Kathmandus zukünftig mit Elektroantrieb fahren sollen, um die Luftqualität deutlich zu verbessern.

Und so kommt es, dass ich durch die Straßen Bandipurs mit meiner wiederbefüllbaren Wasserflasche und einem Jutebeutel in der Hand, in dem exotische Bio-Früchte liegen, wandle… Auf den Spuren von Bharat Basnet und getreu seinem Motto einen Tourismus zu leben, der nicht auf den Schultern der Erde lastet!

Wenn auch Sie in die Welt des Himalaya eintauchen möchten, sprachlos den einen oder anderen Achttausender im Sonnenaufgang erblicken möchten oder gespannt auf ein typisch nepalesisches Dhal Bat (Reis mit Linsen) sind, dann stöbern Sie in unseren Nepal Reisen oder lassen Sie sich Ihre maßgeschneiderte Wunschreise von unserem Nepal-Experten Björn Schümann zusammenstellen – erst vor Kurzem war er selbst vor Ort und hat Bharat Basnet getroffen!

Reiseblog Japan – Momiji – Japans Indian Summer

„Leuchtend rote Blätter des japanischen Ahorns und goldgelbe Ginko-Blätter fallen hinab. Wohlige Wärme durchströmt meinen Körper. Feine Dampfschwaben steigen auf. Ich entspanne mich im warmen Wasser des Onsen, jene für Japan so typische Heißwasserquelle. Meine Augen können sich nicht lösen von dem Farbspiel, das mich inmitten der Natur umgibt…“

Verbinden Sie den Herbst mit Kälte und ungemütlichem Regenwetter? Wenn sich bei uns nach dem Sommer der Alltag wieder in die warmen vier Wände verschiebt, erblüht ein ostasiatisches Land erst so richtig auf: In Japan verwandelt sich die Natur je nach Region und Höhenlage ab Ende September bis in den Dezember hinein in ein prächtiges Farbenspektakel von Safrangelb bis Bordeauxrot. Wir stellen Ihnen 4 Orte vor, an denen Sie die weltberühmte Herbstlaubfärbung Japans besonders eindrucksvoll erleben.

1. Die besten Spots in Kyoto – Tag und Nacht
Die kunstvoll angelegten japanischen Gärten in Kyoto sind ein Highlight jeder Japan Reise und ziehen das ganze Jahr über nicht nur Gartenfreunde in den Bann. Aber im Herbst, wenn die Öffnungszeiten der Parks und Tempelgärten verlängert werden, empfehlen wir Ihnen einen ganz besonderen Ausflug zu später Stunde: An nächtlichen sogenannten „Light Up“-Terminen werden die Landschaftsgärten so gekonnt ausgeleuchtet, dass das malerische Herbstlaub noch eindrucksvoller als am Tag erstrahlt. Diese magische Atmosphäre können Sie am besten von den zahlreichen Spazierwegen und Brücken aus genießen. Besondere Ausblicke bietet im Herbst der Kiyomizu Tempel von Kyoto. Von seiner 13 m über der Stadt thronenden Veranda ist das rote Blättermeer eine Augenweide!

Unser Tipp: Geschickte Hände haben den Garten der ehemaligen Kaiservilla Shugakuin Rikyu so angelegt, dass verschiedene Baumarten den ganzen Herbst über wochenlang ihr schillerndes Farbenkleid präsentieren. Ein wenig Glück braucht es für diese besondere Führung durch den Garten allerdings, denn die Plätze sind begrenzt und werden vorab verlost.

2. Das perfekte Postkartenmotiv: Insel Miyajima im Herbst
Die Bedeutung des Herbstes für die Japaner wird auch kulinarisch in Miyajima deutlich. Auf der atmosphärischen, vor den Toren Hiroshimas gelegenen Schreininsel können Sie sich kleine Küchlein in Form eines Ahorn-Blatts schmecken lassen. Der Name des Konfekts „Momiji Manju“ verweist auf den japanischen Ahorn, dessen kleine flammenrote Blätter sich vom blauen Himmel abheben. Und auch sonst zeigt sich auf der Insel wieder einmal: Der Herbst ist eine der schönsten Jahreszeiten für Japan Reisen! Die Schwüle des Sommers lässt nach und bei schönstem Sonnenschein bleibt es bis in den November/Dezember angenehm warm. Und dann schieben Sie die Äste beiseite und die in satten Herbstfarben getauchten Blätter geben den Blick auf den scheinbar über dem Meer schwebenden Itsukushima Schrein frei – ein Moment, den Sie wohl nicht so schnell vergessen werden…

3. und 4. Von der strahlenden Metropole Tokyo ins mystische Nikko
Sie suchen noch mehr solcher Momente und Postkartenmotive? Dann auf nach Tokyo! Der rote Ahorn macht jedes Foto einzigartig, doch genauso markant leuchtet der gelbe Ginkgo im Herbst. Wussten Sie, dass dies auch der Wappen-Baum von Tokyo ist? In der Landeshauptstadt selbst genießen Sie den Herbst am besten im Yasakuni Schrein und im Garten des Meiji Schreins – eine wundervolle Kulisse!

Weniger als zwei Stunden von der Metropole entfernt, lockt die UNESCO-Weltkulturerbestadt Nikko mit eindrucksvoller Schönheit. Besonders im lebendigen Farbenkleid des Herbstes verzaubert die Landschaft jeden Japan-Reisenden! Wandeln Sie durch mystische Wälder und über malerische Brücken. Schnell spüren Sie, wie die Zeit hier stehen geblieben zu sein scheint. Inmitten des Schrein- und Tempelbezirks dürfen ein Besuch des Taiyuin Tempels und Toshogu Schreins nicht fehlen. Überzeugen Sie sich selbst vom japanischen Sprichwort: „Sag nie kekko (prächtig), bevor du Nikko gesehen hast.“

Spüren Sie bereits die Sehnsucht nach den leuchtenden Farben des japanischen Herbstes? Dann ist jetzt genau die richtige Zeit, um sich den Traum Ihrer Japan Reise zu erfüllen! Ob Sie in der Gruppe mit Gleichgesinnten reisen möchten oder sich eine maßgeschneiderte Privatreise wünschen, unser Experte Björn Schümann berät Sie gern!

Reiseblog Südliches Afrika – Mehr als Safari & Abenteuer?

Gemächliches Brummen der Nilpferde im Wasserloch, unendliche Weite der Savanne und ohrenbetäubende Stille in der Wüste: Im Südlichen Afrika können Sie mit allen Sinnen in die Wildnis eintauchen und sich darauf zurück besinnen, was wirklich wichtig ist – Ursprünglichkeit, Freiheit, Freude am Leben.

Raus aus dem Fahrzeug, rein in den Busch
Mit dem Safari-Fahrzeug geht es durch die Savanne. Noch durchbricht das Getöse des Motors die leise Einsamkeit – dann plötzlich, wird er abgeschaltet. Herrliche Stille. Nur Grillen und Vögel sind zu hören. Alle bitte aussteigen. Mitten in der Steppe? Keine Sorge, der Anführer eines San-Volkes selbst führt Sie zu Fuß durch das abenteuerliche Geäst des Busches. Unterwegs erklärt er wie man in der Wildnis überlegt – Fallen bauen, Bogen schießen, Feuer machen. Schnell wird klar: Hier herrscht die Natur und der Mensch ist nur zu Gast!

Aus sicherer Entfernung pirschen Sie sich leise in Richtung Wasserloch, das in der Trockenzeit Treffpunkt für allerlei Wildtiere ist. Giraffen recken ihre Hälse zum kühlen Nass, Zebras lassen ihre wundersamen Laute hören und ein paar Elefanten werfen sich den vor der Sonne schützenden Staub auf ihre Rücken. Was für ein Anblick, was für ein Moment!

Per Mokoro über den Okavango
Abseits der staubigen Steppe lockt im Südlichen Afrika auch das Wasser mit intensiven Eindrücken. Nehmen Sie Platz im traditionellen Einbaum-Kanu, dem Mokoro, und erkunden Sie in Botswana das Okavangodelta. In das kleine Boot passen nur Sie, eine Begleitung sowie Ihr Ruderer und so folgen Sie ganz ohne Trubel dem schmalen Flusslauf. Genießen Sie in dieser persönlichen Atmosphäre die vorbei gleitende wild-romantische Buschlandschaft. Hier und da begleitet Sie vielleicht ein Nilpferd oder Sie erhaschen einen Blick auf eine durstige Antilope. Besonders nach aktiven und abenteuerlichen Tagen empfiehlt sich ein solcher Ausflug in die Stille und unberührte Natur Botswanas.

Mit den Füßen im Sand und den Augen am Horizont
Sie spazieren barfuß durch den weichen Wüstensand der Kalahari in Namibia. Dann ist es soweit, am höchsten Punkt der Düne nehmen Sie Platz und genießen das Naturschauspiel: Die heiße Sonne ist gnädig und beginnt allmählich zu sinken. Bevor der riesige, orangene Himmelsstern hinter der letzten Düne verschwindet, taucht der rote Sand in ein überwältigendes Licht. Ein Meer wie aus Feuer ergießt sich zu Ihren Füßen, bevor es sich plötzlich zu einer dunklen Mondlandschaft verwandelt. Nun ist es schlagartig Nacht. Sie sind weit und breit von nichts als Dünen umgeben. Es fällt schwer zu fassen, dass dieser Ort real ist…

„Mosi oa Tunya“ – donnernder Rauch auf Ihrer Haut
Wussten Sie welche Kraft in einem Wassertropfen steckt? Wenn nicht, sollten die Viktoriafälle auf Ihrem Reiseplan stehen, wenn Sie in Botswana, Simbabwe oder Sambia unterwegs sind. Mit einem gewaltigen Tosen fallen die Wassermassen ungebremst in die Tiefe. Als eines der sieben Naturwunder der Erde gehört der gigantische Wasserfall zu den Erlebnissen, die Ihnen die Kraft der Natur deutlich spürbar machen. Und während Sie an der Kante stehen, den feuchten Nebel auf Ihrer Haut spüren und nicht mal mehr Ihren Nebenmann hören können, wird auch schnell klar, woher der Name kommt, den die einheimischen Kololo den Viktoriafällen gaben: „Mosi oa Tunya“ – donnernder Rauch.

Das Himmelszelt über dem Zelthimmel
Abends zu den Zelten in der namibischen Steppe zurückzukehren und am Lagerfeuer bei einem Glas Wein die letzten Stunden des ereignisreichen Tages ausklingenzulassen – es gibt kaum mehr „Afrika-Feeling“! Es sind aber nicht nur die Gespräche, das gemeinsame Abendessen und das lauschige Lagerfeuer, das eine solche Atmosphäre perfekt macht… Blicken Sie doch mal hoch: Über den Wipfeln der Baobab-Bäume spannt sich ein Himmelszelt auf – in der Dunkelheit der Steppe unverfälscht und mit unendlich vielen Sternen übersät. Vielleicht erhaschen Sie ja sogar eine Sternschnuppe und wünschen sich etwas – zum Beispiel wiederzukommen…

Träumen auch Sie von einer Reise ins ursprüngliche südliche Afrika? Auf unseren Rundreisen nach Sambia, Simbabwe & Botswana, in Namibia oder in Südafrika erleben Sie eine herrliche Mischung aus Abenteuer und Erholung. Sind Sie der Gruppenreise-Typ oder reisen Sie lieber privat? Schlafen Sie gern in Gästehäusern und Hotels oder haben Sie Lust auf Zeltcamps und Gästefarmen? Unsere Afrika-Expertin Caroline Smith berät Sie gern, welche Länder und welche Reiseart zu Ihnen passen.

Team A&E Reisen

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