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Reiseblog Peru – 5 große Momente

In der heutigen Ausgabe unserer spannenden Serie „Ich wollte schon immer mal…“ erfahren Sie mehr über das drittgrößte Land Südamerikas: Peru. Entdecken Sie die Kultur der Inka und lesen Sie, welche Höhepunkte das Land für Sie bereithält!

HALLO PERU!

Lage: Das südamerikanische Land liegt am pazifischen Ozean und grenzt an Ecuador, Kolumbien, Brasilien, Bolivien und Chile.
Geeignet für Sie, wenn… Sie sich auf die Spuren der Inka begeben und in eine außergewöhnliche Kultur eintauchen möchten… Ihnen Naturerlebnisse in den Anden, im Regenwald, in der Wüste & an der Küste ein Lächeln ins Gesicht zaubern… Sie auf dem höchstgelegenen schiffbaren Gewässer der Welt einmal entlang fahren möchten…
Reisedauer: 2-3 Wochen sollten Sie sich Zeit nehmen, um das ganze Land mit all seinen Höhepunkten zu bereisen. Auch eine Kombination mit den angrenzenden Ländern Bolivien, Chile, Brasilien oder Ecuador ist möglich!
Beste Reisezeit: Aufgrund der Trockenzeit sollten Sie Ihre Aktiv-Reise im peruanischen Winter, also in den Monaten von April-Oktober planen.

Das Weltwunder von Südamerika

„Nach dem frühen Aufstieg liegen sie endlich vor meinen Augen: Die prächtigen Inka-Ruinen mit ihren samtgrünen Terrassen und den majestätischen Andengipfeln im Hintergrund. Die ersten Sonnenstrahlen des neuen Tages geben dem Ort eine magische Atmosphäre. Die Schönheit dieses Anblicks lässt sich kaum in Worte fassen. Diesen Moment werde ich nie wieder vergessen…!“

Der berühmteste Wanderweg des Kontinents, der Inka Trail, lässt jedes Wanderherz höher schlagen: Herrliche Aussichten auf die bezaubernde Andenlandschaft, Bergpässe und Ruinen… Am Ende der mehrtägigen Trekkingtour erreichen Sie Ihr Ziel und können bei Sonnenaufgang das historische Meisterwerk der Ingenieurskunst bewundern: Die legendäre Inka-Stadt Machu Picchu! Sie liegt auf einer Höhe von 2.400 m und zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe. Streifen Sie durch die gut erhaltenen Steintempel der fantastischen Felsenstadt!

Ein Bergozean in den Anden

„Langsam bewegt sich das Boot über das azurblaue Wasser. Ich lasse meinen Blick bis zum Horizont schweifen und genieße die wunderschöne Kulisse des schier endlosen Sees… Als ich eine der idyllischen Inseln erreiche, kommt ein Dorfbewohner lächelnd auf mich zu. Glücklich lächle ich zurück, bevor er mich in seiner Familie herzlich willkommen heißt.“

Der Titicacasee scheint eher ein Meer zu sein als ein See, denn seine Oberfläche misst mehr als 8.300 km2! Er liegt auf etwa 3.800 m Höhe in den Anden, genau auf der Grenze zu Bolivien. Dadurch stellt er das höchstgelegene schiffbare Gewässer der Welt dar. Auf dem See befinden sich 50-70 schwimmende Inseln der Uros aus dicht geknüpftem Totora-Schilf. Sie wurden einst geschaffen, um sich vor Feinden vom Festland zu schützen. Unternehmen Sie eine Bootstour, seien Sie zu Gast bei den freundlichen Ureinwohnern der Inseln Amantani oder Taquile und tauchen Sie ein in ihre außergewöhnliche Kultur.

Die mystische Inka-Hauptstadt

„Fasziniert betrachte ich die noch erhaltenen Reste des Sonnentempels Coricancha. Mit was für einer bemerkenswerten Perfektion die Inkas ihr Mauerwerk gebaut haben, auf dem die Spanier später ihre Kirche und das Kloster Santo Domingo bauten – hier kann ich wahrlich den Atem der Geschichte spüren. Was für eine außergewöhnliche Architektur!“

In der einstigen Hauptstadt des Inka-Reiches, Cusco, verschmelzen Geschichte und Gegenwart: Reizvolle Gebäude aus der Kolonialzeit, eindrucksvolle Inka-Stätten sowie lebendige Märkte zeichnen die wunderschöne Stadt mit dem Blick auf die umliegenden Anden aus. Bereits seit 1983 zählt sie zum UNESCO-Weltkulturerbe. Bummeln Sie durch die alten Kopfsteinpflastergassen der historischen Altstadt, lassen Sie sich von prächtigen Barockkirchen und alten Ruinen von Inka-Tempeln verzaubern und statten Sie auch dem Kunsthandwerksviertel San Blas einen Besuch ab!

Rätselhafte Zeichen im Wüstensand

„Als ich hinunterblicke, traue ich meinen Augen kaum. Staunend betrachte ich dort unten eine gigantische Spinne, mitten in die Wüste gezeichnet! Auch einen Kolibri und eine mystische Spirale kann ich erkennen. Was hat es wohl mit diesen sagenumwobenen Figuren auf sich? Stellen sie eine riesige Sternenkarte dar? Oder einen astronomischen Kalender? Ein ewiges Mysterium…“

Die faszinierenden Nazca Linien sind uralte Geoglyphen in Südperu, die bereits aus präkolumbischer Zeit stammen. Die Linien stellen mysteriöse Dreiecke, Spiralen, Pflanzen, Tiere und Menschen dar. Es gibt viele Theorien über diese Wüstenzeichnungen der Nazca-Kultur, doch bis heute konnte niemand das Geheimnis über deren Entstehung vollständig lüften. Bewundern Sie die bizarren Scharrbilder während einer Wüstenwanderung von einer der Aussichtsplattformen aus.

Dschungelabenteuer am Amazonas

„Vorsichtig setze ich einen Fuß vor den anderen. Exotische Pflanzen umgeben mich und leuchten mir in ihren satten Grüntönen entgegen. Aufgeregt lausche ich den unbekannten Geräuschen des Regenwaldes. Da nehme ich plötzlich eine langsame Bewegung aus dem Augenwinkel wahr: Ein Faultier! Neugierig sieht es mich an. Mein Amazonas-Abenteuer ist wahr geworden!“

Der zum UNESCO-Weltnaturerbe zählende Manu Nationalpark ist eines der artenreichsten Regenwald-Schutzgebiete der ganzen Welt und befindet sich in der peruanischen Amazonasregion. In dem knapp 19.000 km2 großen Areal gibt es gleich drei ökologische Zonen: Das Andengrasland, den Nebelwald und den tropischen Regenwald. Erkunden Sie den unberührten Dschungel zu Fuß oder mit dem Boot und begegnen Sie mit etwas Glück den tierischen Bewohnern wie Tapiren, Anakondas, Affen, Raubkatzen wie z.B. Jaguaren und tausenden farbenfrohen Vögeln.

Möchten Sie auch mal Peru näher kennenlernen und in dessen geschichtsträchtige Vergangenheit eintauchen? Dann stöbern Sie doch mal in unseren Peru Reisen! Unsere Südamerika-Expertin Hanna Clasen steht Ihnen außerdem für Peru-Fragen aller Art zur Verfügung oder stellt Ihnen Ihre ganz persönliche Peru Traumreise zusammen, kontaktieren Sie sie hier!

Reiseblog Äthiopien – Kaffeezeremonie im Ursprungsland

„Die Hirten staunten, als die Ziegen der Herde nach dem genüsslichen Verzehr eines Strauches weißer Blüten und kleiner roter Früchte bis in die Nacht hinein munter umher sprangen. Als der Hirte Kaldi selbst die Früchte des Strauches probierte, merkte er die stimulierende Wirkung. Er erzählte den Mönchen davon, die einen Aufguss bereiten. Von nun an konnten die Mönche bis tief in die Nacht hinein wach bleiben…“

Der Legende nach waren die Hirten und Mönche fasziniert von der belebenden Wirkung der Kaffeebeere bzw. -bohne. Eine Faszination, die bis heute anhält! Denn die Wertschätzung der Äthiopier für das braune Gold ist besonders. Begibt man sich auf die Spurensuche des morgendlichen Muntermachers wird schnell klar: Kaffee und Äthiopien – das gehört zusammen!

Abenteuer für die Geschmacksnerven

Angenommen wird, dass die Region Kaffa im Südwesten Äthiopiens das Ursprungsgebiet und zugleich auch Namensgeber des Kaffees ist. Dort wurde das anregende Getränk bereits im 9. Jahrhundert erwähnt und gelangte vermutlich von dort nach Arabien. Heutzutage ist Äthiopien einer der größten Kaffee-Exporteure weltweit. Etwa ein Sechstel der Gesamtbevölkerung bestreitet seinen Lebensunterhalt innerhalb des Kaffeesektors. Die ursprüngliche Kaffeekultur wird auch heute noch gelebt. Ob in der Hauptstadt Addis Abeba oder auf dem Land, überall sieht man Menschen „Buna“ (auf amharisch Kaffee) zubereiten und trinken.

Die äthiopische Kaffeetradition ist einzigartig und besonders eindrucksvoll ist es, als Gast bei einer traditionellen Kaffeezeremonie dabei zu sein:
„Auf langen, frisch ausgelegten duftenden Grashalmen befindet sich eine offene Feuerstelle. Der schwere Duft von Weihrauch liegt in der Luft. Die junge Frau in traditioneller weißer Gewandung prüft die Bohnen auf ihre Qualität, bevor sie diese vorsichtig in einer flachen Metallpfanne wäscht. Dann gießt sie das Wasser ab und beginnt behutsam die Pfanne über das heiße Feuer zu halten. Unter kräftigem Rütteln löst sich die Schale der Bohnen. Eine wohltuende Kombination aus Röstduft und Räucherstoffen steigt in meine Nase…“ 

Nach der Röstung werden die glänzend schwarzen Bohnen in einen Mörser gegeben und mit schwungvoll-rhythmischen Bewegungen zermahlen. Das Kaffeemehl wird dann in kochendes Wasser eingerührt, das sich in der tönernen Jebena (Kaffeekanne) befindet. Nachdem der Kaffee dann einige Minuten über dem Feuer köchelt, wird er mehrmals durch ein feines Sieb gegossen und dann eindrucksvoll serviert.

„Elegant gießt sie in einem dünnen goldenen Strahl ein. Sie schwengt dabei die schwarze Jebena auf und ab. Ohne Unterbrechung landet das belebende Getränk in den farbenfrohen Porzellanschälchen… Schwarz wie die Nacht ist er. Ich nehme einen Schluck und schmecke… ein Fest für die Sinne!“

 „Kaffee ist unser Brot!“

Dieser landessprachliche Ausspruch macht deutlich, dass die Kaffeezeremonie, die meist von Frauen durchgeführt wird, ein fester Bestandteil des sozialen und kulturellen Lebens ist. Bis zu dreimal am Tag wird Kaffee in der Familie oder gemeinsam mit Freunden zelebriert, um sich auszutauschen und über alltägliche Dinge zu sprechen und zu diskutieren. Der gemeinsame Genuss ist Entspannung. Als Gast einer Kaffeezeremonie darf man sich zurücklehnen und eine Weile vom alltäglichen Stress abschalten.

Einladungen zu einer Kaffeezeremonie sind ein Zeichen von (Gast-)Freundschaft oder Anerkennung und eine besondere Ehre. Aus Respekt sollte man eine Einladung bei einer äthiopischen Familie nicht ausschlagen. Mindestens drei Tassen des frischgebrühten Getränks sollte man probieren, denn die dritte Tasse gilt als Segen und bereinigt den Geist. 

Getrunken wird der Kaffee mit viel Zucker. Für uns gewöhnungsbedürftig: manchmal wird er auch mit etwas Salz getrunken. Dazu gereicht wird Popcorn („Fendischa“) oder geröstetes und gewürztes Getreide („Kollo“).

„Ich nehme nicht nur den Geschmack des besten Kaffees meines Lebens aus Äthiopien mit. Das unvergessliche Erlebnis einer Kaffeezeremonie hat mich daran erinnert, wie wichtig es ist sich auch im stressigen Alltag Zeit zu nehmen. Für sich Oasen der Entspannung zu schaffen und sich mit seinen Lieben auszutauschen und einander zuzuhören.“ 

Eine Reise nach Äthiopien wäre definitiv nicht dasselbe ohne Kaffeezeremonie – schauen Sie doch mal bei unserer Äthiopien Rundreise „Wiege der Menschheit” vorbei, nächster Startpunkt ist der 03.04.20!

Reiseblog Kambodscha – Unterwegs in Battambang

Phnom Penh und Siem Reap sind den meisten ein Begriff, die Kambodscha weit oben auf ihrer Reise-Wunschliste stehen haben oder die vielleicht sogar schon mal eine Kambodscha Reise unternommen haben. Battambang als drittgrößte Stadt Kambodschas dürften die wenigsten auf dem Radar haben – doch mausert es sich in den letzten Jahren von einem verschlafenen Nest zu einem vibrierenden Ort voller Kunstschätze, Outdoor-Abenteuer & Gelegenheiten ins ursprüngliche Leben der Kambodschaner tief einzutauchen…

Von Siem Reap aus erreichen Sie Battambang mit dem Bus in 3 Stunden. Langweilig dürften diese 3 h auf keinen Fall werden, denn Ihre Blicke ziehen an endlosen Reisfeldern vorbei, die leuchtend grün im Tageslicht strahlen. Typische Khmer-Dörfer tauchen in der Landschaft wie Punkte auf und bei Durchfahrt ist es keine Seltenheit, dass Ihnen Kinder aus Stelzenhäusern zuwinken… Abenteuerlustige können auch die (zugegebenermaßen nicht sehr bequeme) 6-8-stündige Bootsfahrt von Siem Reap nach Battambang auf sich nehmen (oder vice versa) – inklusive einer Teilstrecke über den Tonle Sap See, dem größten See Südostasiens. Hier warten unverfälschte Ausblicke auf schwimmende Dörfer, Märkte und Holzhütten. Bei 8 Stunden auf dem Boot kann der Magen schon mal etwas knurren – Gelegenheit auf einem schwimmenden Markt eine Ananas am Stiel zu kaufen oder vielleicht doch lieber frisch gefangenen Fisch?

„Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele”

Nicht nur Pablo Picasso wusste, dass Kunst größte Freude bereitet. Battambang kann durchaus den Titel „heimliche Kulturhauptstadt Kambodschas” tragen, denn in den letzten Jahren ist eine junge Künstlerszene wie ein Pilz aus dem Boden geschossen. Das spiegelt sich in angesagten Kunstgalerien, sozialen Projekten & wechselnden Ausstellungen kambodschanischer, zeitgenössischer Künstler zahlreich wieder. Porträt-Fotografie, Malerei, Schnitzereien & Bildhauer – zwischen französischen Villen aus der Kolonialzeit, antiken Tempeln, Verkaufsständen, bunten Märkten und dem Flussufer ploppt so manches künstlerische Juwel auf. Spazieren Sie durch die Straßen Battambangs und plaudern Sie mit den freundlichen Angestellten der Galerien oder Künstlern, die sich freuen den einen oder anderen Geheimtipp aus der lokalen Kunstszene mit Ihnen zu teilen.

Fahrradfahren und das Gefühl von Freiheit

Nach den Spaziergängen durch die Kunstgalerien Battambangs möchten Sie gern die Füße hochlegen? Oh nein, dafür ist noch keine Zeit!

Denn erst geht es auf Entdeckungstour durch die wunderschöne, malerische Landschaft in der Umgebung Battambangs! Und wie lässt sich diese am besten auskundschaften? Natürlich mit dem Fahrrad!

Über Feldwege, holprige Straßen und sogar einer Hängebrücke aus Bambus geht es hinaus zu den Palmenwäldern und Reisfeldern, vorbei an kleinen Dörfern, an Wats (Tempeln), Pilgerstätten und (Fledermaus-)Höhlen. Die Zeit scheint hier stehengeblieben zu sein. Was Sie auf keinen Fall verpassen sollten? Ein Stopp in lokalen Geschäften und Werkstätten – schauen Sie doch den Einheimischen mal über die Schulter, wenn sie Reispapier, Bananenchips, Fischpaste oder Reiswein zubereiten!

Und da wäre noch… ein Weingut – mitten in Kambodscha?

Oh ja, das gibt es wirklich! Die Prasat Phnom Banan Winery, 10 km südlich von Battambang gelegen, ist Kambodschas einziges Weingut. Es werden Bio-Trauben (vorwiegend Shiraz und Cabernet Sauvignon) angebaut.

Da bleibt uns nur noch zu sagen: Probieren Sie doch mal von dem seltenen Tropfen, lassen Sie sich von der Freundlichkeit der Einheimischen anstecken & sehen Sie sich satt an den malerischen Landschaften Battambangs, die erst so richtig Lust auf den weiteren Kambodscha Urlaub machen…

Team A&E Reisen

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